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Martina Grom
29. May 2012 07:02
Seit kurzem stehen die beiden Office 365 Zertifizierungen, 70-321 Deploying Office 365 und 70-323 Administering Office 365 zur Verfügung, wobei 70-323 die Voraussetzung für 70-321 darstellt. Diese Zertifizierung richtet sich an IT Pro’s, die Ihr Wissen rund um Office 365 auch zertifiziert haben wollen. Werden beide Prüfungen bestanden, erhält man den Titel Microsoft Certified IT Professional (MCITP): Office 365 Administrator. Für diese Kurse gibt es auch immer Microsoft Jump Start Trainings, das nächste findet vom 30. Mai 2012 bis 1. Juni 2012, jeweils von 18:00-01:00 Uhr, statt. Der Kurs beinhaltet folgende Themen, Achtung, die Kurse finden in Englisch statt: 30. Mai 2012, Tag 1: Administering Office 365 (Vorbereitung für 70-323) Mod 1: Office 365 Überblick Mod 2: Office 365 Identity Management Mod 3: Office 365 ADFS Mod 4: Administering Exchange Online – Part 1 Mod 5: Administering Exchange Online – Part 2 Mod 6: SharePoint Online Mod 7: Lync Online 31. Mai 2012, Tag 2: Deploying Office 365 (Vorbereitung für 70-323) Mod 01: Office 365 Namespace Planung Mod 02: Office 365 Directory Synchronization Mod 03: Office 365 Single Sign-on Mod 04: Office 365 Security & Networking Mod 05: Deploying Lync Online – Part 1 Mod 06: Deploying Lync Online – Part 2 1. Juni 2012, Tag 3: Deploying Office 365 (Vorbereitung für 70-323) Mod 07: Deploying Exchange Online—Mail und Routing Mod 08: Exchange Online Hybrid Deployments – Part 1 Mod 09: Exchange Online Hybrid Deployments – Part 2 Mod 10: Exchange Online Archiving Mod 11: Exchange Online Unified Messaging (UM) Mod 12: Deploying SharePoint Online – Part 1 Mod 13: Deploying SharePoint Online – Part 2 Das Jump Start Training ist kostenlos, hier gehts zur Anmeldung! Viel Erfolg bei Ihrer Office 365 Zertifizierung!
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Martina Grom
18. April 2012 16:00
Kunden, die bereits BPOS (Business Productivity Online Suite) im Einsatz hatten werden seit einigen Monaten von Microsoft auf Office 365 umgestellt. Diese Transition wirft immer wieder Fragen auf, deshalb beschreibe ich an dieser Stelle, was getan wird und was genau aus Kunden- oder Partnersicht bei der Umstellung getan werden soll und beachtet werden muss. Zunächst einmal: niemand muss sich vor der Transition fürchten! Die Planung von Microsoft ist gut, die Benachrichtigungen aus meiner Sicht ausreichend. Die Migration läuft bei allen extrem reibungslos ab, viele Benutzer können es gar nicht erwarten, dass alles umgestellt ist, andere wollen gar nicht migrieren, weil sie mit BPOS bereits extrem zufrieden sind. Bei keinem Einzigen der von mir begleiteten Transitionen kam es zu einem Datenverlust oder sonstigem. Ganz klar muss man sagen, dass Microsoft hier einen sehr sehr guten Job macht – jeder, der schon mal “was auch immer” migriert hat, weiß das. Die Benachrichtigungen Die erste Mail erinnert zunächst einmal an notwendige Vorbereitungsschritte und gibt Auskunft über eine nach diesem Datum stattfindende Transition. Zwischen dieser E-Mail und der tatsächlichen Durchführung liegt genug Zeit – rund 4-6 Wochen, bis es dann tatsächlich soweit ist. In der darauf folgenden zweiten Benachrichtigung erhalten Sie die Info zum tatsächlichen Übergangsdatum. Die dritte Mail sagt Ihnen, dass der Übergang begonnen hat, in der vierten Nachricht erhalten Sie dann die Info, dass der Übergang durchgeführt wurde. Diese Benachrichtigungen erhält der Rechnungsadministrator und auch jede andere als Administrator eingetragene Person. Der Partner of Record erhält diese Infos übrigens ebenfalls und kann beim Übergang unterstützen. Zeitplan für die Vorbereitung und nötige ToDo’s Microsoft stellt hier eine sehr detaillierte Liste der nötigen Tätigkeiten zur Verfügung, wo Sie alles durchlesen können. Die drei wichtigsten Punkte für eine reibungslose Umstellung sind: Alle Benutzer müssen einmalig Ihr BPOS-Kennwort ändern, damit ist es diesem User dann möglich, sich gleich im Office 365 Portal anzumelden (freilich noch ohne Mailbox). Auf den Clientcomputern wird einmal das Office 365 Desktop-Setup durchgeführt. Dieses finden Sie im Office 365 Portal unter Downloads. Im DNS der jeweiligen Domain muss ein autodiscover-Eintrag gesetzt werden, damit ist sichergestellt, dass sich Outlook 2007 und Outlook 2010 korrekt zum neuen Mailserver verbinden können. Hinweis an alle DNS Experten: es ist kein weiterer Eintrag als TXT oder MX Eintrag nötig – das Routing nach dem Übergang wird von FOPE durchgeführt. Der autodiscover Eintrag: autodiscover CNAME autodiscover.outlook.com Nicht extra als wichtig gelistet, aber trotzdem: Outlook 2003 wird nur mehr als POP3 / IMAP Client unterstützt, es wäre hier also jetzt eine wirklich sehr gute Gelegenheit, dem mittlerweile 10 Jahre alten E-Mail Client Lebewohl zu sagen und auf Outlook 2010 umzusteigen. Die Punkte 1 und 2 können Sie jederzeit nach der ersten Benachrichtigung erledigen. Den Punkt drei würde ich so spät als möglich erledigen, d.h. am besten am Mittwoch VOR dem definierten Übergangsdatum. Zeitplan der Transition Am Tag des Beginns des Übergangs erhalten Sie die Nachricht, dass der Übergang begonnen hat. Zu diesem Zeitpunkt wird das BPOS Admin Portal gesperrt, Sie können keine Kennwortänderungen mehr durchführen. Dies ist typischerweise am Donnerstag späterer Nachmittag (etwa zwischen 16:00 und 20:00 Uhr). Alle Benutzer können in dieser Zeit ganz normal weiter arbeiten. Der Datenmove beginnt Freitags, am späteren Nachmittag / frühen Abend. SharePoint Portale sind in dieser Zeit Read Only. Je nachdem, wie lange der Mailbox Move und die Umstellung der SharePoint Portale dauert, erhalten Sie zwischen Samstag Mittag und Sonntag Mittag die Benachrichtigung, dass der Übergang abgeschlossen ist. Ab diesem Zeitpunkt können sich alle Benutzer direkt am Office 365 Portal anmelden und dort in die Outlook Web App einsteigen. Outlook hat sich neu konfiguriert, Sie müssen hier einmal Ihre Anmeldedaten eingeben und diese speichern. Nach der Transition Gehen Sie hierzu noch einmal die Prüfliste für Administratoren durch. Mobile Devices müssen nach der Transition neu mit dem Server verbunden werden. Hierzu ist es ausreichend, den Servernamen Ihres konfigurierten Exchange Kontos auf m.outlook.com zu ändern. Das Device findet damit den korrekten Servernamen und trägt diesen ein. Sollte dies nicht der Fall sein, hilft folgender Workaround: Bei Outlook Web App anmelden und hier auf Optionen / alle Optionen klicken. Hinter dem Link zu POP3 Einstellungen finden Sie den Servernamen, der als Exchange Active Sync Endpoint fungiert. Sollte Ihr mobiles Device hartnäckig sein und sich immer noch nicht verbinden, probieren Sie bitte folgendes aus. Kehren Sie zurück zur Outlook Web App Startseite. Klicken Sie dort auf das Fragezeichen und dort auf Info. Im darauf folgenden Fenster sehen Sie in der Zeile Hostname, welchen Server Sie eintragen können. Blackberry Services sind ja bei Office 365 nun durch RIM selbst verwaltet und erfreulicherweise auch in der BES Version kostenlos (bis auf die Carriergebühren). Nach der Transition von BPOS auf Office 365 müssen Sie die Blackberry Geräte neu für BES einrichten, wie, können Sie hier nachlesen. Die SendAs Permissions und Dirctory Sync muss neu gesetzt werden, eine gute Gelegenheit auf Dirsync 64 bit umzusteigen. Tipps und Tricks rund um die Transition Hier das aus meiner Sicht am häufigsten auftretende Problem rund um die Transition: Vergessen Sie nicht, auch das Kennwort des BPOS Administrators zu ändern! dieser hat das Login admin@mydomain.emea.microsoftonline.com. Sollten Sie es dennoch vergessen haben gibt es zwei Lösungen: Falls ein delegierter Administrator bei Ihrem Konto hinterlegt ist, kann dieser die Kennwörter ändern. Falls das nicht so ist, müssen Sie einen Service Request öffnen, das Kennwort wird dann von Microsoft zurück gesetzt. Das kann etwas dauern, bis das erledigt ist. Wo ist mein SharePoint? Ihre SharePoint Daten werden ebenfalls mitmigriert, jedoch nicht automatisch in die neue Teamsite. Aus diesem Grund kann schnell einmal etwas Verwirrung entstehen. Ihre neuen SharePoint URLs finden Sie in der SharePoint Websitesammlungsverwaltung. Look & Feel ist nach wie vor SharePoint 2007. Führen Sie am Besten gleich ein visuelles Upgrade durch. Dieses finden Sie direkt auf der SharePoint Site unter den Websiteeinstellungen. Zusammenfassung Kennwortänderung (auch vom Administratoraccount) autodiscover Eintrag setzen Mobile Geräte auf neuen Servernamen verbinden Am Montag Zeit haben Viel Erfolg bei der Transition! Sollten Sie Fragen haben, bitte einfach ein Kommentar hinterlassen!
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Martina Grom
30. November 2011 15:15
Seit kurzem steht können auch Apple User nach herzenslust lyncen, der Lync for Mac Client steht zur Verfügung und wird bei Mac Office 2011 Standard bzw. über das Volumenlizenzierungsprogramm ausgeliefert. Dieser Client funktioniert in Lync und auch in Lync Online. Lync for Mac mit Lync Server Hier gibt es keine besonderen Änderungen: Lync starten, anmelden, fertig: Ein Gespräch kann ebenso geführt werden, wie schnell einmal chatten: Soweit so gut, dürfte ja alles funktionieren. Wie aber ist es mit Lync Online in Office 365? Lync for Mac und Lync Online Um Lync for Mac mit Office 365 verwenden zu können, installieren Sie zunächst das Update 14.0.1 (Hier der englische Link). Danach Lync starten. Hier nun bitte vor dem Anmelden auf die Schaltfläche Erweitert klicken und die manuelle Konfiguration durchführen. Hier bitte in das Feld Interner Servername und Externer Servername jeweils sipdir.online.lync.com:443 eintragen. Auf OK klicken und anmelden. Schon sind alle Kontakte da, natürlich auch jene, die wir über eine Federation bereits zu unserem Lync Online hinzugefügt haben und auch die Live Messenger Kontakte, die hinzugefügt wurden. Da heute Sonntag ist und alle meine Kontakte offline waren, habe ich mich zu einem Selbstgespräch entschieden: einmal über Lync for Mac einmal im Live Messenger: Und so sieht dann das Gespräch aus: Lync around the world – egal auf welchem Betriebssystem! Bei Interesse an weiteren Lync Online und Office 365 Artikeln, hier gleich die Links: Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me! Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me! Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können! Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht? Lync around the world–Office 365 und Lync Online übersetzt mit dem conversation translator! Webcast zu Lync auf Katapult.tv
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Martina Grom
17. November 2011 18:01
Bereits vor einigen Wochen hat Gerhard Göschl in seinem Blog von den Lync Tools berichtet, mit dem man Unterhaltungen via Lync um einige Tools aufwerten kann. Lync Online, welches Teil von office 365 ist, soll ja die Kommunikation unterstützen und erleichtern. Wie die Lync Tools mit Office 365 eingerichtet werden, haben wir Ihnen ja bereits in unserer Serie zu Lync gezeigt: Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me! Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me! Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können! Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht? Funktioniert der Conversation Translator bzw. die Lync Power Packs auch mit Lync Online? Die Antwort ist einfach: Die Lync tools funktionieren auch mit Lync Online The lync tools also work with Lync online De lync's ook werkt on line met Lync Lync 工具亦聯同 Lync 線上 Les outils de lync travaillent également avec Lync en ligne Wie können Sie die Tools einbinden? Zuerst hier downloaden und installieren. Danach die Unterhaltung mit dem Gegenüber starten und die Sprache der Übersetzung wählen. Viel Erfolg mit Lync Online
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Martina Grom
16. November 2011 22:46
Das Ändern der Kennwörter alle 90 Tage in BPOS und Office 365 war bereits gut für die eine oder andere hitzige Diskussion rund um die Microsoft Online Services. Hier gab es auch einige Änderungen: Zuerst konnte man die Richtlinie nicht ändern, dann konnte man sie über einen Support Case ändern, dann konnte man sie weder so noch so ändern, derzeit kann das Kennwort in beiden Services mittels PowerShell geändert werden. Hier die Anleitung, wie Sie dies in Ihrem Office 365 Account tun können bzw. wie Sie es in BPOS lösen können. Ändern der Kennwortrichtlinie in Office 365 Hier ist es ein sehr cooler, netter Zweizeiler. Zunächst das Microsoft Online Services Modul für Windows PowerShell öffnen. (Falls Sie das noch nicht haben, hier geht es zum Download). Nun verbinden Sie sich: Connect-MsolService Dann die Credentials eines Administrators angeben: Um alle User auf einmal zu ändern: Get-MsolUser | Set-MsolUser -PasswordNeverExpires $True Das war’s: 2 Zeilen, alles geändert. Wer es nicht glaubt, mit Get-MsolUser | fl können Sie es kontrollieren. Ändern der Kennwortrichtlinie in BPOS In BPOS funktioniert es auch, aber hier benötigen wir die Hilfe einer csv-Datei, in der alle User gelistet sind. Zunächst starten Sie die Befehlsshell für die Migration (hier können Sie diese laden 32bit und 64bit). Damit wir die User nicht alle einzeln angeben müssen, exportieren wir sie zunächst in ein csv-File, welches wir dann in einer Schleife abarbeiten können. $Cred = Get-Credential get-msonlineuser -Credential $Cred -Enabled | select-object -property Identity | export-csv c:\daten\user.csv Damit erhalten Sie eine csv-Datei mit Ihren aktivierten BPOS Usern. Nun schreiben wir das Script: $Cred = Get-Credential $Users = Import-Csv -Path "c:\Daten\user.csv" ForEach($User in $Users) { $User.Identity Set-MSOnlineUserPasswordNeverExpire –Identity $User.Identity –PasswordNeverExpire $true –Credential $Cred } Dieses speichern Sie als disableexpire.ps1 im selben Verzeichnis ab, wie die Datei user.csv. Danach können Sie das Script aufrufen: &"C:\Daten\disableexpire.ps1" Hier das Ergebnis: Viel Erfolg mit Ihren Kennwortrichtlinien!
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Martina Grom
2. November 2011 17:14
Heute nur ein kurzer Tipp zum Löschen vieler Dateien in einer SharePoint Online Dokumentbibliothek über den Ribbon. Hier analysieren wir gerade die Synchronisation zwischen OneNote und SharePoint Online und eines der Notizbücher mag sich nicht synchronisieren. In der Dokumentbibliothek sieht das dann so aus: Diese Dateien sollten jetzt natürlich gelöscht werden – bis auf die eine Datei ganz oben. Und natürlich über die SharePoint Online Oberfläche. Dazu markieren Sie zunächst einmal alle Dateien und deselektieren die erste Datei, die wir ja behalten wollen. Der “alles löschen Befehlt” findet sich hier: Kleiner Tipp – jedoch hilfreich – danke an Josef B.!
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Martina Grom
12. October 2011 19:36
Seit einigen Tagen gibt es Neuigkeiten zu Blackberry® Enterprise Services und Office 365 – eine Nominierung in die Beta ist möglich – genau dies zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Bisher ist es ja so, dass bei Office 365 – neben Windows Phone, IPhone und Android (bzw. halt jedes Mobile Device, welches Exchange Active Sync kann) in voller Funktionalität syncen kann, bei Blackberry jedoch nur als Blackberry Internet Service zur Verfügung steht (Im Gegensatz zum Vorgänger, wo BES bereits voll integriert ist). Im Bereich “Einrichten der E-Mail auf Mobiltelefonen” finden sich neuerdings auch weitere Informationen zu Blackberry® Enterprise Diensten. Wichtig ist hier: Das Service wird nur in den E-Plänen verfügbar sein! BlackBerry® Business Cloud Services wird gesondert aktiviert. RIM erhält damit Zugriff auf Ihr Exchange Online Konto. Sobald dies erledigt ist, erscheint in Ihrem Administrationbereich ein neuer Punkt: “autorisierte Dienste” Sobald Sie hier auf Verwalten klicken, gelangen Sie auf die Seiten von RIM, wo Sie sich für die Teilnahme an der Public Beta anmelden können – und wo es auch weitere Informationen zur Verfügbarkeit gibt, z.B. dass RIM damit rechnet, dass Ihr Service mit Jänner 2012 zur Verfügung stehen wird. Für alle, die die Beta testen wollen, können sich hier eintragen – bitte beachten Sie: es ist eine BETA.
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Martina Grom
22. September 2011 19:32
Wie man Domains einem Office 365 Abo hinzufügt, kennen wir ja bereits. Was aber, wenn wir diese wieder entfernen wollen, aber alle Versuche in einer Fehlermeldung enden? Zuerst einmal sollten folgende Schritte überprüft werden: Wurden alle Benutzer einer neuen Domain zugeordnet? Wurde überall eine mögliche Alias-Adresse entfernt? Wurde die Domain sicherheitshalber wieder deaktiviert? Hilft das alles nix, hilft Powershell. Dieses mal verwenden wir die PowerShells, die hier verfügbar sind: 32bit Version 64bit Version Dann bitte folgendes ausführen: Connect-MsolService Zugangsdaten eines Administrators eingeben. Mit Get-MsolDomain erhalten Sie eine Liste der Domains, die in Ihrem Office 365 Abo enthalten sind. Zunächst stellen wir sicher, dass die Default Domain gesetzt wird: Set-MsolDomain -IsDefault –Name office365issupa.onmicrosoft.com Dann die Domain entfernen: Remove-MsolDomain -domainname exchangegeek.com –force Sollte das nicht klappen: Dann finden Sie mit Get-MsolUser –DomainName (domainname) bei welchen Usern eventuell noch Aliases oder sonstiges eingetragen sind. Sobald diese entfernt sind, geht auch das Entfernen der Domain.
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Martina Grom
1. September 2011 07:12
Ein nicht ganz ungewöhnliches Szenario, welches mir in letzter Zeit immer wieder unter gekommen ist, ist die Anforderung, dass das Login zu Office 365 und die primäre E-Mail Adresse unterschiedlich sein sollen.
Beispiel: An einer Uni sollen alle Studenten ein Login erhalten, welches ihre Matrikelnummer enthält, also beispielsweise 9007431@contosouniversity.com. Die E-Mail Adresse der User sollte aber aus Vorname.Nachname@contosouniversity.com bestehen, also Martina.Grom@contosouniversity.com. Zusätzlich ist der User natürlich noch über seine @contosouniverity.onmicrosoft.com Adresse erreichbar.
Über die Verwaltungsoberfläche in Office 365 findet sich keine Möglichkeit, dieses Szenario abzubilden. Der Login-Name ist scheinbar auch immer die Standard Absenderadresse. Doch dem kann geholfen werden.
Über PowerShell ist diese Anforderung allerdings leicht lösbar und in wenigen Schritten erledigt.Hier die Schritt-für-Schritt Anleitung dazu. Zuerst starten Sie die PowerShell.
Bitte überprüfen Sie zunächst, ob Sie Scripts ausführen dürfen:
Get-ExecutionPolicy
Sollten Sie hier etwas anderes erhalten als RemoteSigned, müssen Sie zuerst diesen Wert setzen:
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Jetzt können Sie sich bei Office 365 anmelden:
$LiveCred = Get-Credential
Als nächstes verbinden Sie sich Windows PowerShell:
$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred -Authentication Basic -AllowRedirection
Und jetzt brauchen wir noch die Cloud-Kommandos. Tipp: geben Sie hier als Parameter gleich –AllowClobber mit an, dann werden in jedem Fall alle Befehle gleich geladen.
Import-PSSession $Session –AllowClobber
Änderunge der E-Mail Adresse
Nun können wir mit folgendem Befehl die Standard Absenderadresse für Office 365 ändern:
Set-Mailbox magrom@contosouniversity.onmicrosoft.com -EmailAddresses SMTP:martina.grom@contosouniversity.com,magrom@contosouniversity.onmicrosoft.com
Abmelden von PowerShell
Bitte vergessen Sie nicht, die geöffnete PowerShell Session auch wieder zu schließen. Das ist wie bei einer Autotür, die lässt man im Regelfall ja auch nicht offen. Wichtig ist das vor allem, weil es bei mehr als drei Anmeldungen passieren kann, dass Sie keine Session mehr aufmachen können.
Remove-PSSession $Session
Im nächsten Teil machen wir uns das Leben leichter und ändern die User mit Hilfe einer csv-Datei.
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Martina Grom
3. August 2011 23:04
Nicht jeder von uns hatte bisher die Gelegenheit, sich ein Microsoft Datacenter einmal live anzusehen. Hier in Europa dürfen von Microsoft eingeladene Personen fallweise das Datacenter in Dublin besuchen. Nun habe ich dank eines lieben Kollegen, Franz K. ein erst am 24. Juli 2011 veröffentlichtes Video gefunden, welches eine virtuelle Datacenter Tour ermöglicht und eines sehr guten Einblick in die Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Betriebsart der Microsoft Technologien zeigt.
Daten aus über 70 Ländern werden in diesen Datencenters gespeichert – in diesem Video wird gezeigt, wie Microsoft’s Cloud Strategie aus Infrastruktursicht aussieht.
Egal welches Cloud Service von Microsoft hier verwendet wird, sei es nun eine Bing Suche, oder Hotmail oder Azure oder Office 365 insgesamt über 200 verschiedene Services – alle Anfragen laufen über diese Rechenzentren. Mehr als eine Milliarde Anwender und 20 Millionen Unternehmen nutzen jährlich diese Dienste.
Microsoft betreibt seit 1989 Rechenzentren. Bis 2004 wurden diese für “klassische” Datenbereitstellung verwendet, wie sie jeder von uns kennt: Racks, aneinandergereiht mit vielen einzelnen Servern. Ab 2004 hat Microsoft dann damit begonnen, eigene Datencenter zu entwerfen, deren Fokus nicht mehr nur auf Rechnerbereitstellung, sondern auch auf Effizienz, Nachhaltigkeit, schnelles Deployment und Sicherheit ausgelegt war. 2007 wurde das erste, intern so genannte Klasse 2 Rechenzentrum in Quincy, Washington eröffnet.
Quincy umfasst etwa die Größe von 10 Football Feldern. Durch eigene Dieselgeneratoren, Batterien und mehrfach abgesicherte Leitungen wird das Rechenzentrum vor Ausfällen geschützt. Quincy wird übrigens zu 100% durch Wasserkraft betrieben.
Der Aufbau eines traditionellen Rechenzentrums benötigt ca. 18 - 24 Monate. Microsoft verfolgt hier einen modularen Ansatz, um diese Zeit zu verkürzen. Chicago, welches seit 2009 besteht, gehört schon zu dieser neuen Type und ist ein Klasse 3 Datencenter. Hier werden Standard-Schiffscontainer verwendet, in jedem bis zu 2.400 Rechner. Dublin ist übrigens auch ein Generation 3 Datencenter.
Durch dieses Containersystem hat Microsoft die Möglichkeit eine sehr hohe Anzahl an vorassemblierten Rechnereinheiten in einem Rechenzentrum anzuschließen. Hier ist auch genau der zeit- und Ressourcengewinn messbar: in wenigen Stunden kann ein solche Container in Betrieb genommen werden.
Generation 4 (Quincy) verwendet luftgekühlte vorgebaute, standardisierte Komponenten, die nach Bedarf erweitert werden können. Die Bauzeit wird damit um die Hälfte reduziert, ebenso reduziert sich der Kapitaleinsatz um 30-50%.
Wer spricht noch von Server Racks? Heute nennen wir es “ITPACs” – Information Technology Pre-Assembled Components – Rechnereinheiten, die fix fertig sind inkl. USV.
Soviel Technik will natürlich auch überwacht werden, 24x7x365. Dazu verwendet Microsoft eine der weltweit größten Installationen von System Center. Ebenso werden Energieverbrauch und Effizienz gemessen – damit kann eine Kostenverteilung vorgenommen werden.
Eigene Glasfasernetze sichern die Kommunikation, Microsoft betreibt eines der größten Glasfasernetze weltweit:
Auch eine oft gestellte Frage wird hier geklärt: Festplatten, besser gesagt Datenspeicher mit Daten wird bei der Dekommissionierung zerstört.
Lesen Sie mehr hier.
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