Windows Intune V3 ist verfügbar

von Martina Grom 3. May 2012 17:44
Ganz frisch verfügbar ist seit heute die Windows Intune V3 und ich habe gleich einmal einen Blick in diese Beta geworfen. Gleich auffallend ist dabei, dass Windows Intune nun im von Office 365 gewohnten Portal Look & Feel erscheint. Windows Intune bietet PC Verwaltung, Schutz vor Malware und Viren und Windows-Upgradelizenzen (immer das aktuellste Windows in der Enterprise Variante!). Die Verwaltung erfolgt dabei über die Cloud – im Browser sehen Sie einen Überblick über Ihre Client Infrastruktur, können Updates einspielen (auch Roll-outs) und haben damit Ihre Clients im Überblick. Was ist neu in V3? Hier gibt es nun ein mobile Device Management, Sie können hier Sicherheitsrichtlinien für Ihre mobilen Endgeräte festlegen. Alle Exchange active sync fähigen mobilen Devices werden unterstützt. Neu ist auch das People Centric Management, womit Sie nun Benutzerkonten verwalten können (Windows Azure Active Directory). Ein Company Portal stellt Mitarbeitern Tools und Apps zur Verfügung. Die Testaccounts sind limitiert, deshalb rasch anmelden! Ich habe mich gleich einmal angemeldet und kurz in meinem Testaccount umgeschaut. Als erstes fällt auf, dass das Administrationsportal nun im Office 365 Look & Feel erscheint. Die Benutzerverwaltung gleicht der von Office 365. Steigt man in die Admin Console um, erscheint das gewohnte Windows Intune Interface. Das Company Portal erscheint im Metro Look: Melden Sie sich gleich an, ich werde in den folgenden Tagen mehr über die Details berichten, jetzt muss ich erst mal den Intune Client installieren! Was es neues gibt, finden Sie auch hier übersichtlich zusammen gefasst.

Besuchen Sie mit uns die Cloud

von Martina Grom 3. August 2011 23:04
Nicht jeder von uns hatte bisher die Gelegenheit, sich ein Microsoft Datacenter einmal live anzusehen. Hier in Europa dürfen von Microsoft eingeladene Personen fallweise das Datacenter in Dublin besuchen. Nun habe ich dank eines lieben Kollegen, Franz K. ein erst am 24. Juli 2011 veröffentlichtes Video gefunden, welches eine virtuelle Datacenter Tour ermöglicht und eines sehr guten Einblick in die Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Betriebsart der Microsoft Technologien zeigt. Daten aus über 70 Ländern werden in diesen Datencenters gespeichert – in diesem Video wird gezeigt, wie Microsoft’s Cloud Strategie aus Infrastruktursicht aussieht. Egal welches Cloud Service von Microsoft hier verwendet wird, sei es nun eine Bing Suche, oder Hotmail oder Azure oder Office 365 insgesamt über 200 verschiedene Services – alle Anfragen laufen über diese Rechenzentren. Mehr als eine Milliarde Anwender und 20 Millionen Unternehmen nutzen jährlich diese Dienste. Microsoft betreibt seit 1989 Rechenzentren. Bis 2004 wurden diese für “klassische” Datenbereitstellung verwendet, wie sie jeder von uns kennt: Racks, aneinandergereiht mit vielen einzelnen Servern. Ab 2004 hat Microsoft dann damit begonnen, eigene Datencenter zu entwerfen, deren Fokus nicht mehr nur auf Rechnerbereitstellung, sondern auch auf Effizienz, Nachhaltigkeit, schnelles Deployment und Sicherheit ausgelegt war. 2007 wurde das erste, intern so genannte Klasse 2 Rechenzentrum in Quincy, Washington eröffnet. Quincy umfasst etwa die Größe von 10 Football Feldern. Durch eigene Dieselgeneratoren, Batterien und mehrfach abgesicherte Leitungen wird das Rechenzentrum vor Ausfällen geschützt. Quincy wird übrigens zu 100% durch Wasserkraft betrieben. Der Aufbau eines traditionellen Rechenzentrums benötigt ca. 18 - 24 Monate. Microsoft verfolgt hier einen modularen Ansatz, um diese Zeit zu verkürzen. Chicago, welches seit 2009 besteht, gehört schon zu dieser neuen Type und ist ein Klasse 3 Datencenter. Hier werden Standard-Schiffscontainer verwendet, in jedem bis zu 2.400 Rechner. Dublin ist übrigens auch ein Generation 3 Datencenter. Durch dieses Containersystem hat Microsoft die Möglichkeit eine sehr hohe Anzahl an vorassemblierten Rechnereinheiten in einem Rechenzentrum anzuschließen. Hier ist auch genau der zeit- und Ressourcengewinn messbar: in wenigen Stunden kann ein solche Container in Betrieb genommen werden. Generation 4 (Quincy) verwendet luftgekühlte vorgebaute, standardisierte Komponenten, die nach Bedarf erweitert werden können. Die Bauzeit wird damit um die Hälfte reduziert, ebenso reduziert sich der Kapitaleinsatz um 30-50%. Wer spricht noch von Server Racks? Heute nennen wir es “ITPACs” – Information Technology Pre-Assembled Components – Rechnereinheiten, die fix fertig sind inkl. USV. Soviel Technik will natürlich auch überwacht werden, 24x7x365. Dazu verwendet Microsoft eine der weltweit größten Installationen von System Center. Ebenso werden Energieverbrauch und Effizienz gemessen – damit kann eine Kostenverteilung vorgenommen werden. Eigene Glasfasernetze sichern die Kommunikation, Microsoft betreibt eines der größten Glasfasernetze weltweit: Auch eine oft gestellte Frage wird hier geklärt: Festplatten, besser gesagt Datenspeicher mit Daten wird bei der Dekommissionierung zerstört. Lesen Sie mehr hier. //

Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor (RC)

von Toni Pohl 22. March 2011 20:15
Nach dem angekündigten Update von Microsoft Atlanta (siehe SQL going to the cloud, äh to Atlanta) präsentiert sich das Online-Tool im Status “Beta” nun als neue Marke “System Center Advisor” und ist liegt jetzt schon in der Version “Release Candidate” vor. Die neue URL lautet www.systemcenteradvisor.com. Was ist neu? Nun, eine ganze Menge! System Center Advisor kann jetzt neben SQL Server Instanzen auch Windows Server 2008 Maschinen, Hyper-V Hosts und Active Directory analysieren und überwachen! Morgen wird übrigens Windows InTune veröffentlicht, welches die Überwachung von Client-Maschinen in der Cloud ermöglicht – übrigens auch ein Tipp für alle Big>Days 2011 Teilnehmer: InTune ansehen! System Center Advisor kann also als (eine von vielen) Ergänzung für die Windows Server Maschinen gesehen werden. Neu ist auch der Multi-User Support: Verschiedene Windows Live Konten können zu einem Firmen-Konto zugeordnet werden und es gibt nun E-Mail Notifikationen (das haben wir ja schon beim letzten Mal hier bemerkt), um wöchentliche E-Mails mit Zusammenfassungen des Health Status und Warnungen mitzubekommen. Das Bearbeiten von Warnung wurde verbessert: “Advisor now detects when you have addressed the issue that generated an alert and automatically resolves the associated alert.” Letztlich unterstützt System Center Advisor jetzt auch SQL Server Clustering und informiert über Aktiv-Passiv Rollenwechsel. Eine Liste aller Neuerungen finden sich hier: What's New in This Release of System Center Advisor? Für alle Beta-Tester: Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. Die Agents auf den überwachten Servern müssen allerdings – ob der neuen Datensammlungsfunktionen - neu installiert werden. Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor informiert über den Prozess eines Upgrades. Ich freue mich über das neue Online Tool in der Cloud, das mir helfen wird, meine Windows Server 2008 und meine Hyper-V Instanzen und Workloads zu überwachen! Wir werden jetzt einmal unsere bestehende Maschinen mit den Beta-Agents aktualisieren und testen…!

Windows Intune–wie Sie Remote mit Easy Assist Hilfe geben können!

von Martina Grom 14. November 2010 18:44
Unser letzter Artikel über Windows Intune, welches sich gerade in der Beta 2 befindet, beschäftigte sich mit der Basiskonfiguration von Windows Intune. Heute zeigen wir, wie Sie mit Hilfe von Easy Assist anderen Intune Usern einfach und schnell Remoteunterstützung anbieten können. Easy Assist wird für die Remote Assistance eingesetzt und gehört zur Microsoft Office Live Meeting Familie (hoffentlich habe ich den Produktnamen jetzt richtig geschrieben). Jeder, der schon einmal einen Supportcase bei Microsoft geöffnet hat, wird wahrscheinlich schon einmal eine Easy Assist Session mit einem Support Mitarbeiter von Microsoft gehabt haben. Easy Assist war bisher nur in Live Meeting Professional enthalten, ich habe es immer ein bisschen bedauert, es mit BPOS (Office365) nicht nutzen zu können. Umso erfreulicher ist es nun, dass Easy Assist Teil von Windows Intune ist. Mit Easy Assist können Sie anderen Usern Remote Hilfestellung geben, ohne aufwändig VPN’s zu konfigurieren, die Remoteunterstützung zu dokumentieren oder Third-Party Tools einzusetzen. Eine Easy Assist Session startet der Anwender ganz einfach aus seinem Windows Intune-Center heraus: Der Administrator erhält daraufhin eine Benachrichtigung, dass er eine Remoteunterstützungsanforderung erhalten hat und kann sich über einen einfachen Link ins Windows Intune Center verbinden: Nun nehmen wir die Remoteunterstützung an und Easy Assist wird gestartet: Danach öffnet sich die Anzeigesteuerung: In diesem Fenster können die Teilnehmer miteinander chatten, Dateien austauschen – der Administrator kann zudem die Sitzung auch aufzeichnen. Mit dem Dateiaustausch werden Dokumente oder wichtige Informationen schnell ausgetauscht: Die ganze Remoteunterstützung kann auch aufgezeichnet werden, falls Sie Ihre Tätigkeit dokumentieren wollen: Der Teilnehmer, der die Unterstützung angefordert hat, kann diese zu jeder Zeit freigeben – oder auch wegnehmen. Damit hat die Hilfesuchende jederzeit die Kontrolle über sein Gerät und kann zusehen, welche Änderungen vorgenommen werden. Der Administrator kann damit zusehen, was der Teilnehmer tut, arbeiten darf er jedoch nur dann, wenn er auch die Freigabe erhält. Diese wird extra angefordert. Hier gibt es bei Support immer zwei Ansätze: entweder man sieht zu und erteilt telefonisch oder über Chat Anweisungen, oder man übernimmt die Steuerung – eine reine Philosophiefrage. Sobald die Freigabe erteilt wurde, erhalten beide Teilnehmer einen Hinweis. Der Administrator kann nun auf dem Teilnehmer-Computer alle Tätigkeiten ausführen. Der Teilnehmer kann die Steuerung aber zu jeder Zeit unterbrechen: Mit Windows Intune und der darin integrierten Easy Assist Funktion haben Sie damit die Möglichkeit, schnell und einfach Remoteunterstützung anzubieten – mit einem Klick haben Sie die Möglichkeit, dies auszuführen! Gerade für IT Pros ist Windows Intune damit ein sehr interessantes Verwaltungswerkzeug in der Cloud.

Windows Intune – Systemmanagement in der Cloud

von Martina Grom 21. August 2010 10:39
Management by Turnschuh, wer kennt das nicht? Es gibt von Microsoft eine Menge an Verwaltungssoftware um das Leben jedes IT-Administrators einfacher zu gestalten, alle Zusammengefasst als System Center. Auch für die Verwaltung von Updates steht bereits seit vielen Jahren der Windows Server Update Server zur Verfügung. Trotz dieser ganzen Systemmanagement-Möglichkeiten bin ich immer wieder erstaunt, wenn bei Firmen bisher der WSUS nicht im Einsatz ist bzw. automatische Updates nicht konfiguriert sind. Immer noch wird für die manuelle Installation von Servicepacks und Updates viel Zeit (und Geld) verwendet. Sehr oft höre ich weiterhin die Mär vom “wir sind eh hinter einer Firewall, da brauchen wir Updates nicht einspielen”. Seit kurzem testen wir nun für Sie die Beta2 von Windows Intune, das Systemmanagement in der Cloud ermöglicht. Windows Intune wird in Zukunft ebenso über die Microsoft Online Services erhältlich sein und soll Ihnen und Ihren Kunden das Systemmanagement weiter erleichtern. Wir wollen Ihnen in ein paar Blogbeiträgen Windows Intune etwas näher bringen und zeigen, was es bereits jetzt in der Beta2 Phase “kann”. Unser erster Blogbeitrag beschäftigt sich mit der Basiskonfiguration. Die Windows Intune Konsole ist sehr einfach über das Web aufzurufen, ein Silverlight-basierender Web-Client präsentiert sich als Verwaltungstool. Vom Look & Feel ist es hier nicht anders als bei jedem anderen Verwaltungsclient, wer also die Managementkonsolen von Microsoft kennt (und schätzt) wird sich hier sehr leicht zurecht finden. Hier können Sie einstellen welche Updates Ihre verwalteten Computer erhalten sollen. Wer WSUS kennt, wird hier einige Parallelen entdecken. Natürlich können Sie hier Ihre Administratoren hinzufügen – Tipp: immer gleich einen “Ersatzadminsitrator” hinzufügen. In unserem Fall haben wir 2 Dienstadministratoren hinzugefügt: Über diese Verwaltungskonsole können Sie nun die Intune Clientsoftware downloaden und installieren: Die Clientsoftware wird am Client installiert und nach einem Neustart meldet sich der Client auch brav direkt in ihrer Intune Verwaltungskonsole. Jeder neue Client meldet sich zunächst in der Gruppe “nicht verwaltete Computer”. Sie können Ihre verwalteten Computer in unterschiedliche Gruppen einteilen. Die Einteilung bleibt dabei Ihnen überlassen, hier nur ein paar Ideen: Unterteilung der Clients nach Standorten Unterteilung der Clients nach Kunden Unterteilung der Clients nach Updatehäufigkeit   Am Client beginnt in der Zwischenzeit das fröhliche Datensammeln und schon nach kürzester zeit können Sie sehen, welche Software auf Ihren über Intune verwalteten Clients installiert ist: Auch die Hardwareinformationen sind gleich abrufbar und Sie erhalten einen guten Überblick über Ihre Clients, nämlich eine Hard- und Softwareinventur.   Am Client wurde in der Zwischenzeit ein Windows Intune Center Client installiert. Und was findet man hier zur Freude vieler: Microsoft Easy Assist! Doch davon mehr in einem anderen Blogbeitrag. :-)

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